Lilienthal, Februar 2026
Die Pflege- und Sozialbranche steckt in einer der größten Umbruchsphasen ihrer Geschichte. Der Fach- und Führungskräftemangel, steigende Anforderungen und bürokratische Hürden stellen viele Träger und Einrichtungen vor existentielle Herausforderungen. Besonders kleine und mittelgroße Unternehmen kämpfen damit, hochqualifizierte Führungskräfte zu gewinnen und dauerhaft zu halten.
Genau an diesem Punkt setzt Managementsharing an - ein Projekt, das nicht weniger will, als die Führung in der sozialen Arbeit neu zu denken.
Die Idee: Führung teilen - Zukunft sichern
Während große Träger mit Strukturen und Gehältern werben können, bleiben kleinere Einrichtungen häufig zurück. Für sie ist es kaum möglich, erfahrene Führungskräfte zu gewinnen und zu binden. Gleichzeitig sind diese Unternehmen für hochqualifizierte Führungskräfte oft nicht attraktiv, weil Entwicklungsperspektiven fehlen.
Die Gründer:innen der Managementsharing GmbH, erfahrene Geschäftsführer:innen und Unternehmer:innen aus den Bereichen Pflege- und Gesundheitswirtschaft sowie der Unternehmensberatung, haben diese Schieflage erkannt und ein Modell entwickelt, das beides zusammenbringt:
Mehrere Unternehmen teilen sich eine Geschäftsführung oder einen Vorstand. Daraus entsteht für die beteiligten Einrichtungen ein Zugang zu professioneller Leitung, der einzeln nicht finanzierbar wäre. Gleichzeitig gewinnen Führungskräfte attraktive Perspektiven, indem sie ihre Kompetenz in unterschiedlichen Mandaten einbringen können.
Kein Interimsmanagement - sondern Verantwortung auf Zeit
Das Modell unterscheidet sich deutlich von klassischem Interimsmanagement. Die Mandate laufen in der Regel über fünf Jahre, analog zu üblichen Geschäftsführerverträgen. Die Managementsharing GmbH übernimmt in dieser Zeit die handelsrechtliche Verantwortung, begleitet Strategieprozesse und ist verlässliche Ansprechpartnerin für Mitarbeitende, Träger und Partner.
Im Falle eines Ausfalls oder bei spezifischen Themen greift ein qualifiziertes Team, das jederzeit Unterstützung und Know-how sichert. So entstehen für kleine Unternehmen Ressourcen und Stabilität, die sie allein nicht gewährleisten könnten.
Berufspolitischer Hintergrund - warum jetzt?
Die Pflege und soziale Arbeit stehen an einem Wendepunkt. Politische Entscheidungen der letzten Jahre haben die Profession nicht gestärkt, sondern häufig verunsichert. Viele Träger spüren den Druck, ohne wirklich neue Antworten zu finden.
Die Gründer der Managementsharing GmbH sehen genau hier ihre Aufgabe: Teil einer Bewegung des Aufbruchs zu sein. Mit einem innovativen Modell wollen sie zeigen, dass es Wege gibt, Versorgung nachhaltig zu sichern, Verantwortung gerecht zu verteilen und jungen wie erfahrenen Führungskräften eine Perspektive zu geben.
Ein Gewinn für Unternehmen und für Führungskräfte
Für Träger und Einrichtungen bedeutet das: Zugang zu professioneller Geschäftsführung, ohne dabei die eigenen Ressourcen zu überfordern. Für Führungskräfte öffnet sich ein völlig neuer Weg: attraktive Gehälter, Entwicklungsmöglichkeiten über mehrere Mandate hinweg - und die Chance, sich auch gesellschaftsrechtlich einzubringen.
Die Managementsharing GmbH achtet dabei bewusst darauf, Nachwuchsführungskräfte zu fördern, ohne sie zu überlasten, und erfahrene Führungskräfte gezielt einzubinden.
Der Kern: Herzblut für die Branche
Hinter der Idee steckt viel mehr als eine neue Geschäftsidee. Es geht um Haltung. Die Gründer:innen kommen selbst aus der Pflege, kennen die täglichen Herausforderungen und haben erlebt, wie schwer es für kleine Träger ist, ihre Zukunft zu sichern.
Die Botschaft ist klar: Wir wollen Teil des Wandels sein. Wir wollen zeigen, dass die Pflege mehr verdient - an Kompetenz, an Wertschätzung, an Perspektiven.
Kontakt
Interessierte Führungskräfte und Unternehmen der sozialen Arbeit können sich direkt wenden an:
Ansprechpartner bei der Managementsharing GmbH

Sven Mensen
(Geschäftsführer)
